
19. Dezember 2025
Die Anforderungen an Büro- und Gewerbeimmobilien haben sich in den vergangenen Jahren spürbar verändert. Für Unternehmen geht es bei der Standortwahl längst nicht mehr allein um Lage, Flächenzuschnitt oder Verkehrsanbindung. Ebenso wichtig ist heute die Frage, wie verlässlich ein Objekt organisiert ist und wie professionell mit potenziellen Risiken umgegangen wird. Genau an diesem Punkt setzt unser Verständnis von Sicherheit an. Wir betrachten sie nicht als Zusatz oder Sonderausstattung, sondern als festen Bestandteil unserer Immobilien und ihres täglichen Betriebs mit einem klaren Nutzen für unsere Mieter.
In unseren Objekten setzen wir auf strukturierte Sicherheitskonzepte, die technische Systeme, organisatorische Abläufe und klare Zuständigkeiten miteinander verbinden. Dazu gehören unter anderem eine 24/7-Videoüberwachung in definierten Bereichen sowie eine Live-Security-Aufschaltung. Unser Anspruch ist dabei bewusst sachlich: Es geht nicht um permanente Kontrolle, sondern darum, Risiken zu reduzieren, Abläufe nachvollziehbar zu machen und im Ernstfall handlungsfähig zu bleiben – auch außerhalb regulärer Arbeitszeiten.
Wenn wir von 24/7-Videoüberwachung sprechen, bedeutet das zunächst, dass die eingesetzten Systeme dauerhaft betriebsbereit sind. Kameras erfassen ausgewählte Zugangs- und Gemeinschaftsbereiche wie Eingänge, Zufahrten oder bestimmte Außenflächen. Diese Zonen gelten aus sicherheitsfachlicher Sicht als besonders relevant, da hier unbefugte Zutritte, Sachbeschädigungen oder Störungen typischerweise ihren Anfang nehmen.
Gleichzeitig ist uns eine klare Einordnung wichtig. 24/7 heißt nicht, dass unsere Gebäude permanent live beobachtet werden. In der Praxis geht es darum, dass im Bedarfsfall Aufzeichnungen zur Verfügung stehen, um Ereignisse sachlich nachvollziehen zu können. Damit lassen sich Abläufe klären, ohne den laufenden Betrieb oder die Privatsphäre von Mietern, Mitarbeitenden oder Besuchern unnötig zu beeinträchtigen. Die Überwachung dient damit der Absicherung.
Ein wesentlicher Unterschied zu vielen rein technischen Lösungen liegt in der Organisation unserer Sicherheitsstrukturen. Die Live-Security-Aufschaltung ist bei uns nicht irgendwo ausgelagert, sondern eng angebunden: Die Sicherheitszentrale befindet sich im Haupthaus von AREO in Münster. Dadurch ist die Sicherheitsorganisation räumlich, organisatorisch und inhaltlich eng mit dem Immobilienmanagement verknüpft.
Unsere Systeme sind rund um die Uhr aufgeschaltet, sodass sicherheitsrelevante Ereignisse zeitnah bewertet werden können. Wird ein Ereignis ausgelöst, erfolgt zunächst eine Einordnung. Abhängig von Situation und zuvor definierten Abläufen können dann weitere Schritte eingeleitet werden, etwa die Information zuständiger Ansprechpartner oder die Beauftragung externer Dienste. Gerade außerhalb klassischer Bürozeiten sorgt diese Struktur dafür, dass Vorfälle nicht erst verspätet erkannt werden, sondern geordnet und nachvollziehbar bearbeitet werden können.
Für unsere Mieter zeigt sich der Mehrwert dieses Sicherheitskonzepts vor allem im Alltag. Ein klar geregelter Objektstandard schafft ein verlässliches Umfeld, in dem sich Mitarbeitende, Kunden und Besucher sicher bewegen können. Sichtbare Sicherheitsstrukturen wirken dabei nicht nur reaktiv, sondern auch präventiv und können dazu beitragen, unbefugte Zutritte oder Sachbeschädigungen zu reduzieren.
Kommt es dennoch zu einem Vorfall, profitieren Mieter von klaren Abläufen und einer nachvollziehbaren Dokumentation. Aufzeichnungen helfen, Sachverhalte einzuordnen und Missverständnisse zu vermeiden, etwa bei internen Abstimmungen oder im Austausch mit Versicherungen. Gleichzeitig entlastet die zentrale Organisation der Sicherheit die Unternehmen selbst. Eigene Überwachungslösungen oder Bereitschaftsdienste sind nicht erforderlich, da die Absicherung bereits objektseitig organisiert ist.
Gerade für Unternehmen mit Publikumsverkehr, sensiblen Bereichen oder unregelmäßigen Arbeitszeiten ist diese Form der Absicherung ein relevanter Standortfaktor. Sie schafft Planungssicherheit, reduziert organisatorischen Aufwand und gibt die Gewissheit, dass auch außerhalb der eigenen Betriebszeiten klare Strukturen greifen.
Uns ist bewusst, dass Sicherheit nicht allein durch Kameras entsteht. Videoüberwachung und Aufschaltung sind deshalb bei uns Teil eines umfassenderen Konzepts. Dazu zählen auch bauliche Maßnahmen, eine angemessene Beleuchtung, eine durchdachte Zutrittsorganisation und klar definierte Zuständigkeiten. Die konkrete Ausgestaltung orientiert sich stets an der Nutzung des jeweiligen Objekts, seiner Lage und den Anforderungen der dort ansässigen Unternehmen.
Wir verfolgen bewusst einen differenzierten Ansatz. Jedes Objekt bringt eigene Rahmenbedingungen mit sich, auf die Sicherheitsmaßnahmen sinnvoll abgestimmt werden müssen. Pauschale oder rein standardisierte Lösungen ohne Bezug zur tatsächlichen Nutzung halten wir für wenig zielführend.
Videoüberwachung bedeutet Verantwortung. Deshalb richten wir unsere Systeme konsequent an den geltenden datenschutzrechtlichen Vorgaben aus. Erfasst werden ausschließlich die vorgesehenen Gemeinschafts- und Zugangsbereiche. Die Überwachung ist klar gekennzeichnet, zweckgebunden und auf das notwendige Maß beschränkt. Zugriffe auf Aufzeichnungen sind geregelt und auf definierte Zuständigkeiten begrenzt, Speicherfristen klar festgelegt.
Unser Anspruch ist es, Sicherheitsinteressen und die berechtigten Interessen von Mietern, Mitarbeitenden und Besuchern in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen. Transparenz und Verhältnismäßigkeit sind dabei zentrale Voraussetzungen.
Sicherheit soll im Hintergrund wirken, ohne den Charakter unserer Immobilien zu verändern. Ein funktionierendes Sicherheitskonzept zeigt sich nicht durch permanente Präsenz, sondern durch klare Strukturen, verlässliche Abläufe und die Fähigkeit, im Ernstfall angemessen zu reagieren. Genau diesen Anspruch verfolgen wir in unseren Objekten – als Teil eines verantwortungsvollen Immobilienmanagements, von dem Sie als Mieter unmittelbar profitieren.

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